Der französische Finanzminister forderte den Ausbau von an den Euro gekoppelten Stablecoins! Hier die Details.

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Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Roland Lescure sagte, der Einsatz von an den Euro gekoppelten Stablecoins müsse ausgeweitet werden und rief die europäischen Banken dazu auf, eine aktivere Rolle zu spielen.

Auf einer Kryptowährungskonferenz in Paris äußerte Lescure laut Reuters seine Unzufriedenheit mit dem aktuellen Zustand der auf Euro lautenden digitalen Vermögenswerte.

Minister Lescure wies darauf hin, dass insbesondere an den US-Dollar gekoppelte Stablecoins einen deutlich größeren Anteil am Weltmarkt einnehmen, und betonte, dass Europa in diesem Bereich hinterherhinkt. Es wird befürchtet, dass die begrenzte Verbreitung von Eurostablecoins die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Finanzsystems im Zuge seiner digitalen Transformation schwächen könnte.

In seiner Rede richtete Lescure auch einen direkten Appell an die Banken und sagte, dass Finanzinstitute die Verwendung von Produkten namens „Einlagen-Token“ in Betracht ziehen sollten, die Bankeinlagen in digitale Vermögenswerte umwandeln.

Es wird behauptet, dass solche Token Zahlungssysteme beschleunigen und Kosten senken können, wodurch die Kluft zwischen traditionellem Finanzwesen und Blockchain-Technologie überbrückt wird.

Während die Europäische Union in jüngster Zeit Schritte unternommen hat, um den regulatorischen Rahmen für Krypto-Assets und Stablecoins zu präzisieren, werden Lescures Äußerungen als Druck interpretiert, diesen Prozess zu beschleunigen.

Experten glauben, dass die breite Akzeptanz von an den Euro gekoppelten Stablecoins sowohl die Diskussionen über einen digitalen Euro anheizen als auch Europas Position im globalen Finanzwettbewerb stärken könnte.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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