Die russische Zentralbank hat zwei Krypto-Kreditdienste als zu riskant eingestuft.

Bild Die russische Zentralbank hat die Kryptokreditdienste DigiCash und KeshUP/CashUp als risikoreich eingestuft. Zwischen Januar und März gingen fast 200 Beschwerden über diese Dienste ein, wie die Zentralbank mitteilte.

Die russische Zentralbank bezeichnete illegale Kryptowährungskredite als das riskanteste Geschäftsmodell auf dem Finanzmarkt. Die Webseiten beider Projekte wurden gesperrt (107 für DigiCash und 16 für KeshUP/CashUp), doch die Anbieter veröffentlichen weiterhin Duplikate ihrer Angebote, so die Aufsichtsbehörde. Nicht alle der fast 200 eingegangenen Beschwerden enthielten Angaben zu den den Verfassern entstandenen Schäden, stellte die Behörde klar.

Statt einzelne Projekte zu starten, bauen Betrüger laut Zentralbank zunehmend Netzwerke ähnlicher Webseiten mit vermeintlichen Investitionsangeboten auf. Um Kunden anzulocken, bieten diese Dienste Investitionen in „tokenisiertes Gold“ an oder stellen Krypto-Market-Makern Liquidität zur Verfügung.

Laut Angaben der russischen Zentralbank akzeptierten über 70 % aller identifizierten Finanzpyramiden Kryptowährungen als Einlagen. Die übrigen nutzten ausländische Zahlungsdienste oder Überweisungen auf Einzelkarten.

Zuvor hatte Jewgeni Mascharow, Mitglied des Ausschusses zur Überprüfung von Gesetzesentwürfen der Öffentlichen Kammer Russlands, den Anstieg von Kryptobetrug auf die Erwartung eines neuen Gesetzes zur Regulierung des Kryptomarktes zurückgeführt.

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