
Während neue Details über die laufenden Gespräche zwischen dem Iran und den USA bekannt werden, ist ein bemerkenswerter Vorschlag aufgetaucht, der sich speziell auf die Seeschifffahrt in der Straße von Hormuz bezieht.
Laut einer mit der Situation vertrauten Quelle könnte Teheran erwägen, Schiffen die freie Durchfahrt auf der omanischen Seite der Straße von Hormus ohne Angriffsrisiko zu gestatten, falls eine Einigung mit Washington erzielt wird. Dieser Vorschlag gehört angeblich zu den Verhandlungsbedingungen Irans.
Die Quelle erklärte, dass Iran in diesem Szenario die Kontrolle über seine Hoheitsgewässer in der Straße von Hormus behalten würde, während Oman seine eigenen Maßnahmen festlegen könnte. Unklar ist jedoch, ob Iran die von ihm in dem Gebiet verlegten Minen räumen würde oder ob die Durchfahrt für alle Schiffe, einschließlich der mit Israel verbundenen, gestattet würde. Weiterhin fügte die Quelle hinzu, dass die Umsetzung des Vorschlags davon abhänge, inwieweit die USA auf Teherans Forderungen reagieren, was eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Lösung des Konflikts in der Straße von Hormus sei.
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In einer Stellungnahme zu den Gesprächen erklärte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, dass der Iran die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte nicht als „Zugeständnis“ betrachte. Der Sprecher fügte hinzu, dass in dieser Frage sowie in einer Reihe weiterer Themen noch keine endgültige Einigung erzielt worden sei.
Auf US-amerikanischer Seite haben Äußerungen des Weißen Hauses Aufmerksamkeit erregt. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Caroline Leavitt, erklärte heute gegenüber Reportern, Berichte, wonach die USA im Rahmen des Atomabkommens mit dem Iran eine Verlängerung der Waffenruhe gefordert hätten, seien falsch. Leavitt sagte, die Kontakte bezüglich einer zweiten Gesprächsrunde mit dem Iran seien „produktiv“ verlaufen und neue Gespräche würden voraussichtlich in Pakistan stattfinden.
*Dies ist keine Anlageberatung.
