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Insiderhandel bei Binance? Behörde mit schweren Vorwürfen | BTC-ECHO

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Der Krypto-Markt startet mit einer Korrektur in die neue Woche. Gleichzeitig werden neue Vorwürfe gegen Binance laut.

Zum Wochenstart schaltet der Krypto-Markt in den Korrekturmodus. Bis auf wenige Ausnahmen müssen fast alle Coins Verluste im teils zweistelligen Prozentbereich hinnehmen. So liegt die Verlustspanne unter den zehn nach Marktkapitalisierung wertvollsten Kryptowährungen zwischen vier und elf Prozent. Dabei schneidet Solana am schlechtesten ab. Noch vor einer Woche feierte der Ethereum-Konkurrent ein neues Allzeithoch bei etwa 214 US-Dollar. Seitdem tendierte der SOL-Kurs jedoch nur noch in südliche Richtung. Zu Redaktionsschluss handelt Solana mit einem Minus von 13,87 Prozent bei 144,59 US-Dollar.


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Der Solana-Kurs in der Wochenansicht

Dazu gesellen sich neue Meldungen um Binance. Wie Bloomberg von anonymen Quellen erfahren haben will, sollen mehrere amerikanische Behörden, darunter auch die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), Untersuchungen gegen die weltweit größte Krypto-Börse eingeleitet haben. Die Vorwürfe lauten auf Insiderhandel und Marktmanipulation. Die Behörden untersuchen dabei, inwiefern Binance oder einzelne Mitarbeiter durch das Ausnutzen von Kundenaufträgen Vorteile für sich oder das Unternehmen erzielt haben könnten. Dazu habe die CFTC jüngst nach Zeugen gesucht und eine Befragung eingeleitet. Zu einer Stellungnahme war die Behörde allerdings nicht bereit.

Binance weist die Vorwürfe zurück. In einem Statement gegenüber Bloomberg betonte ein Unternehmenssprecher die “Null-Toleranz-Politik” gegenüber Insiderhandel und verwies gleichzeitig auf einen “sehr strengen ethischen Kodex”, den Binance gegenüber seinen Kunden und der Krypto-Industrie habe. Die Handelsplattform habe in der Hinsicht bereits seit längerem strenge Richtlinien eingeführt, die bei Verstößen auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen würden.

Parallel dazu laufen weitere Untersuchungen gegen Binance in den USA. Sowohl der Internal Revenue Service (IRS) als auch das US-amerikanische Justizministerium prüfen derzeit mögliche Geldwäscheaktivitäten auf der Krypto-Börse.


Binance bereits länger unter regulatorischem Druck

Für Binance kommt die Ausweitung der Untersuchung zu einem Zeitpunkt, an dem die Börse ohnehin unter massiver Beobachtung internationaler Aufsichtsbehörden steht. Zur Erinnerung: Ende Juni warnten mehrere Behörden die Bürger vor dem Derivatehandel auf Binance. Die Plattform habe keinerlei Genehmigung für solche Aktivitäten, hieß es damals. In der Folge beendeten mehrere Zahlungspartner ihre Kooperation mit dem Krypto-Marktplatz.

Binance selbst hat seitdem einiges unternommen, um die regulatorischen Bedenken auszuräumen. So führte man Ende August einen umfangreichen KYC-Prozess ein, den jeder Nutzer durchlaufen muss. Zudem senkte man das Auszahlungslimit für nicht-verifizierte Nutzer von 2 auf 0,6 BTC. Maßnahmen, die zumindest die britischen Behörden einigermaßen beschwichtigen konnten, wenngleich eine Wiederaufnahme der Handelsaktivitäten ausblieb.

Einer der Hauptgründe für die anhaltende Skepsis gegenüber Binance dürfte sicher auch dem Umstand geschuldet sein, dass die Krypto-Börse nach wie vor keinen eindeutigen Hauptsitz hat. So gelten etwa Malta, die Cayman Islands aber auch die Seychellen als mögliche Unternehmensstandorte, verifiziert sind diese Informationen jedoch bis heute nicht. Das will man nun wohl ändern. Wie CEO Changpeng Zhao (alias “CZ”) in einem Interview mit der South China Morning Post erklärte, wolle man “zentralisierter” werden, um besser mit Regulatoren zusammenarbeiten zu können. Als einen ersten Schritt strebe man deshalb die Errichtung einer Hauptdirektion an. Wann und vor allem wo dieser neue Standort entstehen soll, ließ CZ jedoch offen.


Eine Quelle: btc-echo.de

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