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Vitalik Buterin: Bitcoin neigt zur Blasenbildung

Nach dem Crash ist der Krypto-Space zwiegespalten. Während Anthony Scaramucci fest an den Bitcoin Bull Run glaubt, sieht Vitalik Buterin eine neue Blase.

Der Krypto-Space blickt auf eine verrückte Handelswoche zurück. Nachdem die Kurse von Bitcoin und Co. einen der schwersten Einbrüche ihrer Geschichte verkraften mussten, folgte eine fulminante Aufholjagd. So schaffte es beispielsweise die Krypto-Leitwährung nach einem Tiefstand von 30.000 US-Dollar innerhalb eines Tages um 33 Prozent zuzulegen. Derzeit scheint sich BTC im Bereich rund um die 40.000er Marke zu konsolidieren, wenngleich kleinere Ausbrüche möglich sind. Zu Redaktionsschluss handelt Bitcoin bei 39.724 US-Dollar. Auch wenn das Schlimmste bisher überwunden scheint, ist es dennoch zu früh, um endgültig Entwarnung zu geben.


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Derweil sind die Meinungen zum jüngsten Crash im Krypto-Space zwiegespalten. Beispielsweise verglich der Ethereum-Gründer Vitalik Buterin in einem Exklusivinterview mit CNN Business die derzeitige Marktsituation mit einer Blase:

Wir hatten bisher mindestens drei dieser großen Krypto-Blasen. Und oft genug war der Grund für das Ende der Blasen, dass ein Ereignis eintrat, das deutlich machte, dass die Technologie noch nicht ausgereift war.

Vitalik Buterin gegenüber CNN Business

Wann diese Blase um Bitcoin und Co. jedoch platzt, sei schwer vorauszusagen. Im Vergleich zur letzten Krypto-Bubble vor vier Jahren habe sich der Markt schließlich signifikant weiterentwickelt, mit immer mehr institutionellen Investoren, die in den Krypto-Space einsteigen.

Es fühlt sich so an, als wäre Krypto fast reif für den Mainstream, auf eine Art und Weise, wie es vor 4 Jahren noch nicht der Fall war. Krypto ist nicht mehr nur ein Spielzeug.

Vitalik Buterin gegenüber CNN Business

Unterdessen verzeichnet Ethereum nach gestriger Erholung wieder leichte Verluste. Nach dem Crash konnte sich ETH zwischenzeitlich wieder knapp an die 3000er-Marke herankämpfen, prallte jedoch an dem Widerstand ab und befindet sich nun zu Redaktionsschluss bei 2.707 US-Dollar.


Anthony Scaramucci glaubt an Bitcoin Bull Run

Deutlich optimistischer ist da Anthony Scaramucci. Der Gründer der Investmentfirma Skybridge Capital sagte gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC, dass der Bitcoin Bull Run für ihn noch nicht vorbei sei. Genauer sagte er:

Ich glaube immer noch, dass der Bullenmarkt intakt ist. Wenn man sich die Charts der vergangenen 12 Jahre anschaut, ist dieser Vorgang konsistent. Langfristig wird Bitcoin wieder zurückkommen und von der Nachfrage nach Qualität profitieren.

Anthony Scaramucci gegenüber CNBC

Der Investor ging in dem Interview auch auf die Negativmeldungen ein, die Bitcoin in den vergangenen Wochen zu schaffen machte. Bei der Umweltthematik rund um die Äußerungen Elon Musks habe seine Recherche ergeben, dass 40 Prozent der Miner bereits auf erneuerbare Energien setzten. Darüber hinaus liege der Anteil der CO2-Emissionen des Bitcoin bei 0,13 Prozent im Vergleich zum weltweiten Kohlenstoffverbrauch.

Zum Thema China meint Scaramucci, dass das “geschlossene Wirtschaftssystem” es dem Land nur schwer erlauben könne, Kryptowährungen zu akzeptieren, mit Ausnahme des digitalen Yuan. Bitcoin hingegen sei ein “absolut robustes Netzwerk”, dass über 110 Millionen Menschen erreiche, möglicherweise sogar 1 Milliarde im Jahr 2025. Darüber hinaus habe sich an den fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin nichts geändert.



Eine Quelle: btc-echo.de

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