In der Region Krasnojarsk wurde eine illegale Minenanlage mit 160 Geräten entdeckt.

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Laut einer Niederlassung von Rosseti Siberia-Krasnojarsk wurde im Bezirk Achinsk der Region Krasnojarsk ein Bergbaubetrieb mit 160 Geräten entdeckt, die an Stromnetze angeschlossen sind und gegen die Messvorschriften verstoßen.

Der Stromausfall wurde bei einer außerplanmäßigen Zählerprüfung auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs entdeckt. Im Umspannwerk Ptitsesovkhoz (35/10 kV) stellten die Techniker beschädigte Zählerplomben und Veränderungen im Stromverlauf fest.

Ausrüstung zum Schürfen von Kryptowährungen – 160 Systemeinheiten und zugehörige Geräte – wurde illegal an das Stromnetz angeschlossen. Nach ersten Schätzungen belief sich der nicht gemessene Verbrauch auf rund 3.350 MWh, der Schaden auf über 13,6 Millionen Rubel.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass solche Anschlüsse das Stromnetz zusätzlich belasten, die Leistungsverluste erhöhen und die Zuverlässigkeit der Stromversorgung beeinträchtigen können. Darüber hinaus gehen solche Vorhaben häufig mit Sicherheitsverstößen einher.

Die Mitarbeiter der Filiale erstatteten Anzeige bei der Polizei. Ein Strafverfahren wegen Betrugs wurde eingeleitet, die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft der Region Krasnojarsk geführt.

Zuvor hatte Anatoly Aksakov, Vorsitzender des Ausschusses für Finanzmärkte der russischen Staatsduma, erklärt, dass es im Land über 190.000 illegale Minenarbeiter gebe, während nur 5.500 legal registriert seien.

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