Blockchain

Krypto-Steuerservice Blockpit erhält 10 Millionen US-Dollar

Das Wiener Start-up Blockpit erhält eine kräftige Finanzspritze von 10 Millionen US-Dollar. Damit will der Krypto-Steuerservice weiter wachsen.

Der Krypto-Steuerservice Blockpit freut sich über einen massiven Geldsegen. Insgesamt erhält das Wiener Unternehmen etwas über 10 Millionen US-Dollar aus einer Finanzierungsrunde. Das gab das österreichische Start-up am heutigen Mittwoch, dem 7. Juli, per Pressemitteilung bekannt, die BTC-ECHO vorliegt. Das frische Kapital kommt dabei von fünf neuen Geldgebern und einem bestehenden Investor aus dem Bereich FinTech und Blockchain. Unter ihnen Finanziers, die bereits in Projekte wie Ripple oder Coinbase investierten.


Mit der Finanzspritze möchte Blockpit weiter wachsen. Erst vor Kurzem expandierte das Unternehmen nach Spanien und Frankreich. Nun schaue man sich auch nach anderen Standorten um, wie Blockpit CEO Florian Wimmer gegenüber BTC-ECHO erklärt:

Das neue Kapital möchten wir unter anderem dazu nutzen, unseren Service auch auf andere Länder auszuweiten. Nachdem wir erst vor Kurzem nach Spanien und Frankreich expandiert sind, gelten Italien und die Niederlande als nächste heiße Kandidaten. Ebenfalls steht die weitere Entwicklung von Zusatzfunktionen im Vordergrund, die noch mehr Übersicht beim Reporting als auch bei Trading-Entscheidungen schaffen sollen.

Blockpit CEO Florian Wimmer gegenüber BTC-ECHO.

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Führungsriege von links nach rechts: Vladimir Tosovic (CMO), Marcus Berchtold (CTO), Florian Wimmer (CEO), Gerd Karlhuber (COO) und Thomas Buchsteiner (CTO), Quelle: Blockpit

Blockpit: “Kundenzulauf seit letztem Bullrun”

Die Expansionspläne werden dabei zweifelsfrei auch durch den letzten Bullrun begünstigt. So verzeichnet die hauseigene CryptoTax-Software seitdem regen Zulauf durch Privatkunden. Laut Blockpit-CEO Florain Wimmer sei hier vor allem das Streben nach steuerlicher Klarheit und Sicherheit maßgebend. Dennoch dokumentiere ein Großteil der Anlegerinnen und Anleger ihre Krypto-Trades bisher noch gar nicht. Und das, obwohl laut einer Hochrechnung des Unternehmens in Partnerschaft mit dem Frankfurt School of Blockchain Centre im Jahr 2020 rund 1,2 Milliarden Euro steuerpflichtig geworden seien sollen.

Bisher dokumentiert nach wie vor ein Großteil der Anleger ihre Trades noch gar nicht. Leider ist eine nachträgliche Aufbereitung vergangener Daten in manchen Fällen sehr aufwendig oder gar unmöglich, deshalb empfiehlt sich bereits früh, auf automatisierte Tracking-Dienste, wie unseren, zurückzugreifen.

Blockpit CEO Florian Wimmer gegenüber BTC-ECHO.

BMF-Steuer-Entwurf “keine große Überraschung”

Indes verfolgt Blockpit die regulatorischen Entwicklungen in Deutschland skeptisch. Der kursierende Steuer-Entwurf des Bundesfinanzministeriums (BMF) sorgte auch beim österreichischen Unternehmen für Gesprächsstoff. Alles in allem sei das Papier der Finanzbehörde keine große Überraschung, da man bereits zuvor nach den Richtlinien arbeitete, die das BMF nun zu manifestieren versucht.


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Dennoch gebe es durchaus Verbesserungspotenzial. Florian Wimmer:

Unklarheiten gibt es jedoch noch bei den Zehnjahresfristen beim Staking und Lending. Hier muss das BMF unbedingt nachbessern, da die Regelung in der bisherigen Form im Kryptobereich technisch in vielen Fällen nicht umsetzbar ist.

Blockpit CEO Florian Wimmer gegenüber BTC-ECHO.

Zu dem Entwurf wird das Unternehmen in Kürze eine eigene Stellungnahme abgeben.

Falls ihr noch nach einer Steuer-Software für eure Krypto-Trades sucht, könnt ihr euch unseren Erfahrungsbericht zu Blockpit angucken. Darin haben wir die Plattform auf Herz und Nieren getestet.


Eine Quelle: btc-echo.de

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