Blockchain

Neo-Broker Bitpanda baut neues Blockchain-Hub auf

Bitpanda will die Blockchain-Adoption voranbringen. Dafür investiert der Neo-Broker knapp 10 Millionen Euro in ein neues Research und Development Hub.

Erst vor wenigen Wochen gab das österreichische Unicorn Bitpanda die Eröffnung einer Zweigstelle in Berlin bekannt. Damit schuf der Wiener Neo-Broker rund 100 neue Arbeitsplätze in der deutschen FinTech-Hochburg. Nun zieht das Krypto-Unternehmen nach und kündigt per Pressemitteilung den Start eines Blockchain und Development Hubs an. Hierbei möchte das Wiener FinTech bis Ende des Jahres insgesamt 30 Krypto-Experten eine neue berufliche Heimat bieten. Anwärter erhalten dabei eine intensive Schulung über mehrere Workshops. Insgesamt investiert Bitpanda in den nächsten zwei Jahren rund 10 Millionen Euro in das Projekt.


Der Fokus der Tätigkeit liege dabei vor allem auf der Entwicklung strategischer Blockchain-Fähigkeiten und von Machbarkeitsnachweisen, um integrierbare Lösungen für die hauseigene Multi-Asset-Investment-Plattform zu schaffen. Perspektivisch soll der Hub nicht nur den eigenen Unternehmensinteressen dienen, sondern auch zur weltweiten Adoption der Blockchain-Technologie beitragen.

Drei große Herausforderungen für die Blockchain-Adoption

Hierbei sieht Marcus Feistl, Country Manager DACH bei Bitpanda, aktuell noch drei große Hürden. Gegenüber BTC-ECHO sagt er:

Die wohl größten Herausforderungen lassen sich derzeit in drei Bereichen identifizieren: Technische Herausforderungen tun sich vor allem bei Skalierbarkeit einzelner Blockchains sowie der Interoperabilität auf. (…) Daneben bestehen regulatorische Herausforderungen vor allem in unklaren Rahmenbedingungen – hierbei ist eine weitreichende Zusammenarbeit von Community, Unternehmen, Politik und Stakeholdern vor allem auch auf internationaler Eben gefragt. Und drittens bedarf es klarer und einfach verständlicher Anwendungsfälle. Für das Verständnis über die Tragweite der Technologie, sowie deren Anwendung ist derzeit noch ein hohes Maß an technischem Vorwissen notwendig.

Marcus Feistl, Country Manager DACH bei Bitpanda gegenüber BTC-ECHO

Es müsse gelingen diese Hürden für Anwender zu reduzieren und die Nutzbarkeit der Blockchain-Technologie für Jedermann zugänglicher zu machen. “Denn je mehr konkrete Blockchain-Anwendungen einfach verständlich und zugänglich sind, desto stärker wird letzten Endes die weltweite Akzeptanz sein”, meint Feistl.

Allgemein setzt man viele Hoffnungen in den neuen Blockchain-Hub. Vor allem erhofft man sich dabei, Kunden ein neues Maß an Innovation zu bringen. Ob diese Rechnung aufgeht, wird sich in der Zukunft zeigen.

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Eine Quelle: btc-echo.de

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