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Elon Musk: Neben Tesla auch SpaceX in Bitcoin investiert

Bei der gestrigen Bitcoin-Diskussion zwischen Elon Musk, Jack Dorsey und Cathie Wood, ließ der Tesla-Chef gleich mehrere Bomben platzen.

Nach dem Kurssturz am Dienstag und der Aufholjagd am Mittwoch hält sich Bitcoin heute konstant an der 32.000-US-Dollar-Marke. Damit rangiert der digitale Wertspeicher im Tagesvergleich rund 4,3 Prozent im Plus. Zu Redaktionsschluss handelt BTC bei 32.016 US-Dollar.


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Die Grundlage für den Aufschwung der Kryptoleitwährung vermuten dabei viele in den Ergebnissen, die gestern im Zuge des “The B Word”-Panels zutage gefördert wurden. In einer Videokonferenz diskutierten der selbsternannte “Dogefather” Elon Musk, Twitter-Gründer Jack Dorsey und Ark Invest CEO Cathie Wood über die Potenziale und Risiken von Bitcoin. Dabei ließ vor allem Musk mehrere Bomben platzen, die zumindest kurzfristig Auswirkungen auf die Kurse verschiedener Kryptowährungen hatten. So überraschte der Tesla CEO direkt zu Beginn mit der Aussage, dass nicht nur der E-Autobauer Bitcoin besitze, sondern auch SpaceX. Da das Raumfahrtunternehmen privat ist, war diese Information bisher noch nicht bekannt gewesen. Unklar bleibt auch, wie hoch die Krypto-Bestände von SpaceX tatsächlich sind.

In dem Gespräch offenbarte Musk auch seine privaten Krypto-Investments. So beschränke sich die Auswahl seiner Assets, Tesla-Aktien außen vor gelassen, auf Bitcoin, Ether und Dogecoin. Durch die PR-Aktionen, die der Multientrepreneur in den vergangenen Monaten für den Memecoin veranstaltete, vermuteten einige innerhalb des Krypto-Space, dass Musk selbst zu jenen 20 Wallet-Besitzern gehören könnte, die über 50 Prozent aller DOGE halten. Das verneinte der Tesla-CEO jedoch. “Ich besitze deutlich mehr Bitcoin als Dogecoin oder Ether”, ließ der 50-Jährige verlauten.

“Tesla wird Bitcoin wahrscheinlich wieder akzeptieren”

Mitte Mai sendete Tesla Schockwellen durch den Krypto-Space, als der E-Autobauer verkündete, Bitcoin aufgrund seiner “klimaschädlichen Auswirkungen” als Zahlungsmittel auszusetzen. Es folgte eine Debatte über den Konsensmechanismus Proof-of-Work, Mining und Musk wurde Doppelmoral vorgeworfen. Nun jedoch die Kehrtwende. Im Gespräch offenbarte der drittreichste Mensch der Welt, dass der Fahrzeughersteller “wahrscheinlich” wieder Bitcoin akzeptieren werde. Dadurch, dass China aktuell rigoros Mining-Farmen schließe, insbesondere jene, die auf Kohlestrom setzten, bewege sich die Kryptowährung in eine energieeffizientere Richtung.


Ich glaube, dass erneuerbare Energien langfristig tatsächlich die billigste Energieform sein werden, aber das passiert eben nicht von heute auf morgen. Aber solange es einen langfristigen Trend zur Nutzung von erneuerbaren Energien durch die Community gibt, kann Tesla das unterstützen.

Elon Musk bei “The B Word”

Den Trend zu mehr klimafreundlichem Bitcoin-Mining gab es jedoch vorher schon, wie der Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index belegt. Musk ließ es sich trotzdem nicht nehmen, sich für seinen Einsatz auf die Schulter zu klopfen. Er glaube, dass Tesla, aufgrund seiner Connections im erneuerbaren Energiesektor, eine Hauptrolle in der Energietransformation des Minings einnehmen könnte. Dabei sprach er sich auch für die Nutzung von Atomstrom aus. Dieser sei sicher und klimafreundlich. Über die Problematik der Endlagerung scheint sich der Tesla-CEO noch keine Gedanken gemacht zu haben.

Krypto-Markt zeigt sich resilienter gegenüber Musks Aussagen

Die Aussagen Elon Musks sorgten im Krypto-Space in der Vergangenheit öfters für Marktreaktionen. Der Einfluss des Multi-Milliardärs scheint jedoch stetig zu schwinden. Denn seit den Äußerungen bezüglich des Bitcoin-Minings und dem Flash Crash Mitte Mai hegen einige innerhalb der Krypto-Community einen Groll gegenüber dem Tesla-CEO. Und so reagierte der Markt zwar dieses Mal auch positiv auf die Kommentare des Multientrepreneurs, jedoch bei weitem nicht so heftig wie an den vergangenen Tagen.

So begann bei Bitcoin die Rallye gestern bereits im Vorfeld des Online-Panels. Am Nachmittag notierte die Kryptoleitwährung bereits bei 32.000 US-Dollar. Auch Ethereum und Dogecoin konnten alte Positionen wieder einnehmen, bevor der Talk gestartet war. Nachdem Musk dann seine Aussagen zum Besten gegeben hatte, schlugen die Kurse der drei Assets kurzzeitig gen Norden aus, flachten jedoch schnell wieder ab und tendieren seitdem wieder seitwärts. Dass selbst Musks Lieblingsspielwiese Dogecoin kaum auf dessen Aussagen reagierte, zeigt, dass selbst die Memecoin-Community genug von seinen Eskapaden haben könnte. Allgemein wirkt der Krypto-Space in dieser Hinsicht reifer. Ob diese Nüchternheit auch im nächsten Bull-Run beibehalten werden kann, bleib indes abzuwarten.



Eine Quelle: btc-echo.de

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